
| Trainingslager der 2ten Mannschaft in Tenero Donnerstag 11. März 2010. Bei eisigen Temperaturen und zum Teil starken Schnee-Böen versammelten sich die Jungs des FC Bolligen beim Clubhaus in der Wegmühle. Der anfänglich befürchtete Mangel an Transportkapazität erwies sich zum Glück als unbegründet.. So konnte in 2 – 4er Gruppen die Fahrt in Angriff genommen werden. Ziel war es, sich bei der Raststätte Gotthard zu Treffen, doch konnte Salzmann nicht auf die Sonnenstrahlen hinter dem Gotthard warten und raste (nicht zum letzten Mal) bei der Raststätte vorbei. Um 16:30 Uhr war auch das letzte Auto im Trainingscenter in Tenero angekommen. Rasch wurden die Zimmer bezogen und das Bier ordnungsgemäss in Trainingstaschen aufs Zimmer gebracht. Nach einer kurzen Erholungs- und Eingewöhnungsphase, besammelte sich die zweite Mannschaft des FCBs zum Dinner. Der Abend konnte nach Wunsch gestaltet werden, so entschieden sich einige hartgesottene SCB-Fans die Reise nach Lugano anzutreten, um das Playoff Viertelfinal Spiel zwischen dem HCL vs. SCB zu sehen. Der Rest begab sich in die SnackBar Hollyfood eh Hollywood. Ob die schönen Bediensteten jedoch auf die jungen, durchtrainierten und z. T. sehr gutaussehenden Fussballer oder doch eher auf die Portemonais der Goldküstejungs nordöstlich von Bern standen, wird wohl nie ganz klar sein. Um 01.30 Uhr im Hotelzimmer angekommen, hat sich die gute Laune von N. Girod schlagartig geändert – Grund war sein auf mysteriöse Weise verschwundenes Necessaire. Um 07.00 Uhr war sich Thomi Erich, unser Main Coach, nicht zu schade uns aus unseren Träumen vom Hollywood zu holen. Nach einem Frühstück und einem kurzen Verdaungsschlaf, ging es um 09.30 Uhr auf das Fussballfeld. Nach einem intensiven und mit vielen taktischen Anweisungen gespickten Training, wartete der hochverdiente Lunch. Am Nachmittag stand das Freundschaftsspiel in Paradiso gegen die erste Mannschaft des FC Münchenbuchsee, coached vom allseits bekannten Ch. Widmer, auf dem Programm. Kurz vor der Abfahrt kam Andi Schneider, deutscher Staatsbürger, ins Zimmer gerannt und meinte er habe was verloren. Nach kurzer Überlegung war im jedoch bewusst das es lediglich der 2. Weltkrieg war, welchen er verloren hatte - und nicht etwa die Fussballschuhe. Das Spiel ging mit 4:0 verloren. In der Abstimmung gibt es noch einiges zu verbessern, jedoch ist der Staff sowie alle Spieler überzeugt, dass beim Rückrundenstart das Team top organisiert und diszipliniert auftreten wird. Am Abend wurde das Nachtleben von Locarno inspiziert. Die ernüchternde Feststellung war, dass in Locarno am Freitag um 01.00 Uhr die Polizeistunde beginnt. Das Samstagprogramm begann wiederum um 07.00 Uhr mit Trainingsbeginn um 09.30 Uhr, diesmal jedoch auf Kunstrasen, die ideale Gelegenheit Standards und Abschlüsse zu trainieren. Am Nachmittag stand noch das Trainingslager Abschlusstrainingauf dem Programm. Die Konzentration und Kraft war jedoch nach den anstrengenden Tages-und Nachaktivitäten nicht mehr wie gewünscht vorhanden,, so gab es beim Fussball-Tennis einiges zu lachen. Das Abendessen war nicht wie bis anhin im Sportcenter, sondern in einem Restaurant etwas abgelegen von Tenero. Die Mehrzahl der knurrenden Mägen bekam eine richtig knusprige Portion spare rips mit Pommes frites. Zur Überraschung des Teams übernahmen der FC Bolligen sowie die Mannschaftskasse die Rechnung. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön. Um 23.00 Uhr kam im Sportcenter nochmals etwas Hektik auf. Die Zeit war knapp um noch die letzten outfitmässigen Veränderungen vorzunehmen und die letzten Haarsträhnen auf Position zu bringen. Am Samstag beginnt die Polizeistunde nicht um 01.00 Uhr. Um unserem Trainingslager das Sahnehäubchen aufzusetzen, hatten wir im in Club „VANILLA CLUB“ einen Tisch reserviert. Neben den 6 Dancefloors und den tessiner Schönheiten erwartete uns eine grosszügige Lounge im Zebralook. Auch die eine oder andere Flasche Schnaps stand auf dem Tisch. Also blieb uns nichts anderes übrig, als es am letzten Abend noch bis tief in die Nacht krachen zu lassen. Auch Am Sonntagmorgen, nach rund zwei Stunden Schlaf, wurden wir aus dem Bett gerissen. Nach kurzer Aufräum- und Putzeinheit traten wir um 08.30 Uhr müde aber zufrieden die Heimreise an. Zum Schluss möchte ich mich noch für die tolle Zeit und den Einsatz jedes einzelnen während dieser vier Tage bedanken. Wenn wir den Teamspirit wie in Tenero beibehalten können, bin ich überzeugt, dass wir gemeinsam als Team noch vieles erreichen werden. Euer Captain Pauli Zitat der Woche: Schiirrod ig hoabs nid ghört! |
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